Die Vorgeschichte des Orchesters beginnt im Jahre 1823, als sich das erste Symphonieorchester im siebenbürgischen Neumarkt etablierte, damals noch aus Amateuren und Halbprofis. Albert Metz war es, der im Jahre 1911 das erste Berufsorchester gründete. Unter verschiedenen Dirigenten erlebte es wechselhafte Zeiten, die es jedoch künstlerisch festigten und weiterentwickelten. Berühmte Persönlichkeiten gastierten damals in Tirgu Mures: Pablo Casals, Béla Bartók, Jan Kubelik, Joseph Szigeti, George Enescu etc.
Auf Konzerttournee mit dem Chor der Landesregierung und Partnerchören durch Transsylvanien, Rumänien (2008): Auftritt im Kulturpalast in Tirgu Mures
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Orchester von dem Komponisten Zeno Vanceo reorganisiert. Im Jahre 1950 wurde es Staatsorchester und erhielt seinen heutigen Namen. In den nächsten Jahren konnten vielfältige Konzertreisen durchgeführt werden: Österreich, Ungarn, UdSSR, Bulgarien, Italien, Polen, Jugoslawien, Frankreich, Schweiz, Niederlande, England, Spanien, Japan und Irland.
Im Herbst 1991 gastierte es unter der Leitung von Franz Lamprecht zum ersten Mal mit großem Erfolg im Rheinland (Tonhalle Düsseldorf u.a.); seitdem kommt es jedes Jahr mehrfach hierhin zurück. 1993 und 2000 begleitete es Franz Lamprecht und seine Chöre auf einer Paris-Tournee und 1996 gab es sein Debüt im Münchner Herkulessaal.
Dank engagierter Aufbauarbeit konnte inzwischen auch der Chor der Philharmonie ein beachtliches Niveau erreichen. Er steht unter der Leitung von Vasile Cazan, der auch Künstlerischer Direktor des Orchesters ist. Chefdirigent ist Shinya Ozaki, Erster Gastdirigent Franz Lamprecht.